Tobias Guse ist ein Horneburger durch und durch

Es sei ein Glücksfall, wenn man einen solchen Spieler in seinen Reihen habe, sagt SV Horneburgs Trainer Rüdiger Bona. Der Spieler, den er damit meint, heißt Tobias Guse. Mit 27 Treffern holte Guse in der vergangenen Saison die Dattelner Torjägerkrone. „Fußball ist meine große Leidenschaft“, sagt Guse, der am vergangenen Freitag seinen 22. Geburtstag feierte.

Der Torjäger des B-Kreisligisten ist Horneburger durch und durch. Dort ist er geboren, dort wohnt er, beim SVH schnürte er 2003 das erste Mal die Fußballschuhe. Dort will er auch versuchen, den Klub in die Kreisliga A zu schießen. Angebote anderer Vereine gab es schon, doch Guse entschied sich immer für den SVH. Dem Torjäger gefällt es in Horneburg einfach zu gut. „Wir sind wie eine kleine Familie“, sagt er, „man kommt gern hin und will nicht wieder weg. Jeder hilft jedem. Hier ist sich auch der Geschäftsführer nicht zu schade, den Besen in die Hand zu nehmen.“ Auch Guse ist noch eingespannt: Er trainiert die eigene D-Jugend. Andere Hobbys außer Fußball hat der 22-Jährige, der gerade sein Fachabitur bestanden hat, nicht: „Bei mir dreht sich alles um Fußball, 24 Stunden lang.“ Das kann der Trainer nur bestätigen: „Er ist bei jedem Training anwesend, er gibt immer Vollgas, er will immer spielen. Und er ist noch jung und lernfähig. Kurzum: Tobi ist pflegeleicht.“Bona vergisst aber nicht, einen Mannschaftskollegen von Guse zu erwähnen: „Dennis Moll war in der vergangenen Saison mit 24 Treffern kaum weniger erfolgreich. Gemeinsam sind Tobias und Dennis unberechenbar.“ In Konkurrenz mit anderen Torjägern sieht sich Guse nicht: „Ich habe mir zum Ziel gesetzt, jedes Jahr meinen eigenen Torrekord zu knacken, immer einen Treffer draufzulegen.“ Er weiß aber, dass er ohne die Mannschaft nichts ist. „Ihr habe ich ganz besonders zu danken“, sagt er.

Mit Dank >Bericht und Bild DMP