Punkteteilung im Top-Spiel

Beide Trainer durchlebten in den 90 Minuten am Landwehrring ein Wechselbad der Gefühle. Dreimal bejubelte Horneburgs Coach Rüdiger Bona eine Führung seines Teams. Doch dreimal freute sich anschließend Hertas Co-Trainer Faruk Turgut über den Ausgleichstreffer seines Teams.

Erst vergibt Dennis Moll - dann trifft er
Doch der Reihe nach: Die Gäste hatten von Beginn an mehr Ballbesitz, doch ihre Schussversuche waren eher von der Sorte „kläglich“. Wie man es besser machen kann, zeigten die Horneburger in Person von Dennis Moll, der nach einem Freistoß von Tobias Guse das 1:0 nur um Zentimeter verpasste (14.). Drei Minuten später war das Zusammenspiel Guse mit Moll dann erfolgreicher. Einen langen Einwurf von Guse setzte Moll mit einem präzisen Kopfball zu Führung in die Maschen – 1:0 (17.).

Dicke Chancen in den letzten 15 Minuten der ersten Halbzeit
Doch der Ausgleichstreffer ließ nur gute zehn Minuten auf sich warten. Da eroberten die Gäste den Ball. Toptorjäger Hidir Ilsidar gewann ein Laufduell und hämmerte zum 1:1 in die Maschen (28.).
Es folgte die beste Viertelstunde des SVH. Jens Randermanns Versuch ging nur knapp drüber (31.). Dann bediente Randermann Moll und der verzog wieder knapp (38.). Nun war die Zeit des Jubelns gekommen, denn nach einer Ecke traf Randermann von der Strafraumkante zum 2:1 (42.). Nur Sekunden später hatten die Fans den Torschrei wieder auf den Lippen, doch den strammen Schuss von Moll kratzte Ahmed Chamdin mit einer Glanzparade noch aus dem Winkel.

Herta gleicht kurz nach der Pause aus
Die zweite Halbzeit begann mit einem Pfostenschuss von Islidar (49.) und vier Minuten später glich Agzon Shala zum 2:2 aus (53.).

Turbulente Schlussviertelstunde - Zwei Treffer - Zwei Feldverweise
Die Partie wurde hektischer. Doch klare Chancen ließen bis in die Schlussviertelstunde auf sich warten. Dann hatte zunächst der Gast innerhalb von Sekunden gleich drei Hochkaräter (76.). Eine Minute später jubelte wieder Horneburg. Sven Moll hatte mit einem Distanzschuss das 3:2 erzielt. Der Jubel war noch nicht verebbt, das hieß es schon 3:3. Hendrik Benthack hatte unglücklich mit dem Hinterkopf ein Eigentor erzielt (78.).
Und wieder hatte der Sekundenzeiger nur eine Umdrehung hinter sich, da war der SVH in Unterzahl. Nach einem Foul sah Sven Moll Gelb-Rot. Die Gäste versuchten alles, um doch noch zum Siegtreffer zu kommen, doch der fiel nicht, obwohl Horneburgs Daniel Blum nach einer Notbremse „Rot“ sah (87.). Ein letzter Schuss von Moll (89.), dann war Schluss.

Bericht und Bild : DPM

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