Horneburg sorgt wieder für ein Torfestival

Bereits nach ein paar Sekunden schoss Ariel Ziolkowski die Gastgeber in Führung (1.). Tobias Guse (23.) (siehe Bild beim Abschlag) und Tim Splettstößer (34.) bauten diese dann komfortabel auf 3:0 aus, ehe Hidir Ilsidar (41.) auf 3:1 verkürzte.
Nach dem Seitenwechsel wurde es atemberaubend: Ilsidar (54.) und Sascha Berneike (60.) glichen den Vorsprung der Horneburger wieder aus. Der SVH rannte nun mit Wut im Bauch an, fand einen guten Weg gegen die Abwehr der Herta und ging durch Tobias Guse (65.) nur wenige Minuten später erneut in Führung.

Maurice Grapatin gelang es zehn Minuten später sogar, den Vorsprung wieder auf zwei Tore auszubauen. Wer nun glaubte, das wäre die Vorentscheidung gewesen, wurde eines Besseren belehrt. Walid El-Zein (80.) brachte den Gast wieder auf 4:5 heran, Sascha Berneike (83.) glich für die Recklinghäuser wieder aus.
Was dann passierte, war einfach nur Weltklasse: Zuerst parierte SV-Schlussmann Sebastian Kerkhoff einen Strafstoß der Gäste, dann schlug Sven Moll eiskalt zu und schoss die Platzherren wieder in Führung (86.). Moll war es letztlich auch, der seine Mannschaft aus dem langen Zittern erlöste, als er durch seinen Treffer mit dem Abpfiff mit 7:5 den Schlusspunkt in dieser spektakulären Partie setzte.
„Natürlich ist so ein Spiel sehr nervenaufreibend, aber ich bin momentan einfach nur sehr stolz auf meine Jungs. Wir haben uns heute gewissermaßen das Leben selber schwer gemacht, aber in den entscheidenden Situationen waren wir nun einmal zur Stelle. Trotzdem wollen wir uns darauf jetzt nicht ausruhen“, erklärte Horneburgs Trainer Hilmar Schinske nach dem Spiel.

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