Horneburg dreht nach der Pause auf und siegt mit 3:2

Bis zur Halbzeit sah Spielertrainer Emrah Bicakci sein Kültürspor Datteln in der stärkeren Rolle. Dann drehte der SV Horneburg auf, drehte die Partie und siegte mit 3:2 (0:1). Bericht aus der DMP

Gut verteidigt: Vor allem in Durchgang zwei ließ die Horneburger Defensive um Tobias Bier – hier im Zweikampf mit Emrah Bicakci – wenig zu. Foto: Stephan Breuckmann

Bicakci selbst hatte sein Team zunächst in Führung gebracht. Nach 14 Minuten nagelte er den Ball zum 1:0 ins Horneburger Netz. Die Gäste hatten bis zur Halbzeit wenige Ideen. „Wir sind nicht richtig in die Zweikämpfe gegangen, haben schlecht ins Spiel gefunden“, sagt SVH-Coach Hilmar Schinske. „In der Pause hab ich den Jungs dann klar gemacht, dass dies die letzten 45 Minuten in diesem Jahr sind.“ Die schien Wirkung zu zeigen.
Nicht lange lief der zweite Durchgang, da marschierte Tobias Guse zum Tor der Gastgeber und erzielte den Ausgleich (52.).

Nur zehn Minuten später bewies Sven Moll das richtige Augenmaß: Fast von der Mittellinie spielte er einen Steilpass für David Wunderlich durch die gesamte gegnerische Defensive. Wunderlich netzte ins lange Eck ein.
Wenig später wieder eine schöne Horneburger Kombination: Wunderlich legte von der Grundlinie auf Guse ab, der den Ball hoch auf den zweiten Pfosten zu Moll brachte. Per Kopf nickte er zum 3:1 aus Horneburger Sicht ein, Torhüter Selahattin Sargut war noch mit den Fingerspitzen dran (74.).

Auf der anderen Seite hatte Ramazan Karakus den Ausgleich auf dem Schuh, Torhüter Lars Brinkbäumer zeigte aber gute Reflexe – nicht zum letzten Mal in diesem Spiel. Nachdem Michael Schellhase Bicakci im Strafraum getacklet hatte, bekamen die Gastgeber einen Elfmeter zugesprochen. Bicakci schoss selbst, Brinkbäumer fischte den Ball aus dem rechten Eck (81.). „Lars stand da sehr gut, daher habe ich etwas ängstlich geschossen“, gab Bicakci später zu.

Zeitgleich mit dem Schlusspfiff köpfte Karakus zum 2:3-Endstand (90. + 3.) ein.

Während Schinske einen guten Jahresabschluss sah, freut sich Bicakci umso mehr auf die Winterpause.

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