SV Horneburg wird erst nach einem Rückstand gut

Ein Unentschieden war eigentlich nicht der Plan von SVH-Coach Hilmar Schinske. Trotzdem war er beim 2:2 (0:1) gegen SV Bossendorf II mit dem Kampfgeist seiner Mannschaft in Durchgang zwei zufrieden.

Bericht und Fotos von der Dattelner Morgenpost

Mit viel Gegenwehr hatte nicht nur Sergej Emeljanow zu kämpfen.
Foto: Stephan Breuckmann

Ich frage mich, warum das immer nur im Rückstand klappt“, wunderte sich Schinske nach dem Spiel. Vor allem in der ersten Hälfte lag der Rückstand mitunter erneut an der fehlenden Zweikampfbereitschaft seiner Mannen. So führte Bossendorf zur Pause verdient mit 1:0 durch Fabian Lissi (38.).

Kurz nach Wiederanpfiff erhöhte Niklas Borggreve auf 2:0, in dem er über den weit rausgerückten Lars Brinkbäumer lupfte (49.).

Tobias Guse gelang kurz darauf der Anschlusstreffer (55.). In Überzahl – Bossendorfs Philipp Rauter hatte Gelb-Rot wegen wiederholten Foulspiels gesehen (81.) – gelang schließlich noch der Ausgleich: Tobias Bier bugsierte den Ball per Fallrückzieher von der Strafraumgrenze ins Netz (87.).

„Das war das Tor des Monats, mindestens“, freute sich Schinske für Bier. Zum Spiel sagt er: „Für viele ist das 2:0 nach der Pause der Genickschlag, wir haben uns aber trotzdem zurück gekämpft. Wenn wir diese Leistung über 90 Minuten bringen, wären die drei Punkte sicher gewesen."

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