Wieder heißt der Sieger bei den Alten Herren DJK Eintracht

17 Treffern aus fünf Spielen stand am Ende nur einem Gegentor gegenüber. Einzig der Zweitplatzierte SW Meckinghoven schaffte es, die Null in der Eintracht-Statistik zu tilgen – verlor im direkten Duell allerdings trotzdem 1:4. (Bericht der Dattelner Morgenpost.)

Foto: Christian Wahlers klärt hier im Zweikampf gegen den Stürmer von Meckinghoven. Henning Kobus und Torhüter Martin Kindermann sichern den Rückraum ab. (Foto: Dirk Hantrop)

Im Modus Jeder-gegen-Jeden spielten die sechs Dattelner Mannschaften ab 10.30 Uhr auf dem Platz des Gastgebers SV Horneburg, je 15 Minuten dauerte eine Partie.

Die Gastgeber schnitten nicht so gut ab. Nur vier Punkte waren am Samstag zu holen, die ersten drei davon im Auftaktspiel gegen Kültürspor (2:1). Ein 0:0 gegen Germania bescherte den Horneburgern am Ende den fünften Platz. Einzig Kültürspor hatte noch weniger zu melden, kein einziger Punkt stand am Ende des Turniers zu Buche.

Ganz anders die Elf vom Südringweg. Ohne Kompromisse marschierte sie durch ihre Spiele: gegen SF Germania (3:0), SV Horneburg (4::0), SV Borussia Ahsen (2:0) und Kültürspor (4:0) gab es keinen Zweifel, wer die bessere Mannschaft auf dem Platz war. DJK-Obmann Philipp Liese – mit
Titelverteidigungsambitionen angereist – zeigte sich sehr zufrieden: „Wir haben gut und diszipliniert gespielt und deshalb nur ein Gegentor kassiert“, so Liese. Für sein Team war das Turnier eine gute Vorbereitung auf die Westdeutsche -Meisterschaft in Duisburg am 3. September. „Wir wollen Zweiter von sechs Mannschaften werden, um uns für die deutsche Meisterschaft zu qualifizieren“, so Liese.

Spannend wurde es kurz vor Ende des Turniers. Im letzten Spiel – SF Germania gegen SW Meckinghoven – wurde die Entscheidung um den zweiten Platz ausgespielt. Bei einem 1:1-Unentschieden oder einer Niederlage für SWM wäre Meckinghoven auf dem dritten Platz geblieben. Durch ihren 3:1-Sieg jedoch zogen die Schwarz-Weißen mit Ahsen gleich – standen mit dem besseren Torverhältnis sogar als Vizemeister fest. Für SWM-Obman Dietmar Tjardes bot die letzte Partie auch das größte Highlight: „Durch sein Flugkopfballtor hat uns Holger Witt den zweiten Platz beschert“, freute sich Tjardes „Und das als deutlich ältestes Team, bloß einen Spieler unter 40 Jahren hatten wir dabei.“

Auch Martin Kindermann, Vorsitzender des Ausrichters Horneburg, war am Ende froh über faire Duelle. „Klar gab es hier und da mal Kleinigkeiten“, so der Altherren-Torwart. „Aber das sind doch alles emotionsgeladene, junge Männer“, lachte er. Für das Spiel Deutschland-Italien am Abend hatte der SVH-Vorsitzende übrigens den richtigen Riecher: „Wir gewinnen im Elfmeterschießen.“.

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