Meckinghoven hat beim 5:2-Sieg in Horneburg Mühe

Mit dem Plan, den Spitzenreiter „ein bisschen zu ärgern“, empfing der SV Horneburg am Pfingstmontag SW Meckinghoven. Bis in Durchgang zwei hat dies auch ganz gut funktioniert, am Ende verbuchten die Gastgeber aber eine 2:5-Niederlage (2:1). Bericht und Foto der Dattelner Morgenpost.

 

Hier entschwindet Andre Klaus, Vorbereiter und Torschütze, den SVH-Verteidigern Dennis Wagner (r.) und Serif Sahin. Foto: Stephan Breuckmann

Zu Beginn der Partie waren es zunächst die Gäste, die durch Marc Möllenbrink zu Chancen kamen. Doch der Stürmer vergab zwei Mal, ein weiteres Mal war Torhüter Dominik Niemeyer zur Stelle. Nach einer guten Viertelstunde passte auf der anderen Seite Ilter Kirici auf Tobias Guse. Dessen Fernschuss knallte zunächst unter die Latte und sprang danach wieder aus dem Tor.

Den ersten Treffer markierte dann Möllenbrink, der völlig frei vor dem Tor von Marcel Olschewski in Szene gesetzt wurde (26.). Doch der Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten: Isa Gülsens lange Flanke beförderte Metin Sahin Volley ins Netz (32.).

Kurze Zeit später war es das gleiche Duo, das für das 2:1 verantwortlich zeichnete: Durch einen Doppelpass mit Sahin gelangte Gülsen frei vor das Tor und verwandelte (38.). Meckinghoven wirkte nach seinem ersten Treffer zeitweise ideenlos - Zweikampfbereitschaft fehlte, Pässe landeten nicht selten beim Gegner. Letzteres lag auch an der aufmerksamen Defensivarbeit der Zettl-Elf.

„Wären wir bei manchen Chancen konsequenter gewesen, hätte die Halbzeitführung auch höher ausfallen können“, resümierte SVH-Coach Marko Zettl. Sein Meckinghover Kollege Thomas Krause fand klare Worte für Durchgang eins: „So geht man kein Derby an.“

Wie man dies tut, zeigte ihm seine Mannschaft erst im Laufe des zweiten Durchgangs. Den Ausgleich schenkte ihm aber zuerst der SVH mit einem Eigentor durch Benedikt Rottmann (51.). Die Gastgeber kamen im weiteren Verlauf kaum mehr vor das Tor von Florian Siebel. Dafür erspielte sich der Spitzenreiter nun Chance um Chance, was sich in Minute 67. auszahlte: Olschewski legte den Ball für Fabian Schmülling auf, der ohne Mühen die Partie zum 3:2 drehte. „Bis hierhin haben wir gut mitgehalten, danach reichte es einfach nicht mehr“, erklärte Zettl den Führungswechsel. Den Deckel zu machten anschließend Andre Klaus und Roberto Contino: Zuerst legte Schmülling den 4:2-Treffer von Klaus auf (78.). Kurz darauf scheiterte der Vorbereiter selbst an Niemeyer, doch den Nachschuss von Klaus konnte der Torhüter nicht festhalten, da Roberto Contino unhaltbar abfälschte: 5:1-Endstand (81.).

„Nach der Halbzeit haben wir ein wenig umgestellt, dann lief es besser“, so SWM Co-Trainer Krause. „Letztlich haben wir auch verdient gewonnen.“ Zettl wiederum war trotz der Niederlage zufrieden: „Wir haben uns – wie geplant – lange Zeit gut verkauft und den Spitzenreiter geärgert.“

Kommentar schreiben

Kommentare: 0