Horneburg vergibt beim 2:1-Sieg viele Chancen

„Wir haben da weitergemacht, wo wir vor einer Woche aufgehört haben“, sagte Michael Blum, Trainer des SV Horneburg, und erklärte damit, warum seine Mannschaft „nur“ mit 2:1 (0:1) bei der Zweitvertretung des FC 96 Recklinghausen gewinnen konnte. Bericht der Dattelner Morgenpost.

 

Serif Sahin (rechts) erzielte das 1:1 für die Horneburger. Foto: Dirk Hantrop (Archiv)

Es waren mehr als ein Dutzend hochkarätiger Chancen, die die Horneburger in Recklinghausen vergaben. „Allein in der ersten Hälfte habe ich ein Chancenverhältnis von 9:2 gezählt“, so Blum in der Nachbetrachtung der Partie. Aber einerseits hatten die Hausherren mit Thomas Richert einen ebenso guten wie erfahrenen Torwart zwischen den Pfosten, andererseits ließen die Gäste oft die nötige Ruhe vor dem gegnerischen Tor vermissen. „Man hat gemerkt, dass Isa Gülsen und Marc Möllenbrink fehlten“, so Blum, „dennoch müssen wir aus den Möglichkeiten mehr machen.

So erlebten die Horneburger zunächst einmal ihre verkehrte Welt: Vorne vergaben sie ihre Chancen, hinten kassierten sie den Gegentreffer: Ein langer Ball, ein Stellungsfehler in der Abwehr, Philipp Godat legte das Leder an Torwart Dominik Niemeyer vorbei zum 1:0 ins Netz.

Nach dem Wechsel änderte sich das Bild nicht: Horneburg spielte weiter dominant – und vergab Chancen in Serie. Bis Serif Sahin in der 75. Minute wenigstens den Ausgleich erzielte. Erst zwei Minuten vor dem Schlusspfiff erlöste Tobias Bier die Horneburger und machte mit seinem Treffer zum 2:1 den Sieg beim Tabellenvorletzten perfekt.

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