Horneburg unterliegt Wacker Süd zuhause mit 3:4

Zu Saisonbeginn hatte der SV Horneburg hohe Ambitionen, doch kurz vor der Winterpause kassierte die Elf vom Landwehrring eine weitere Niederlage. Das Heimspiel gegen die SU Wacker Süd RE verlor sie mit 3:4 (1:2). Bericht der DMP.

Torwart Yasin Ermis und Onur Öztürk können dem Pass zum Führungstreffer von Marc Möllenbrink nur hinterherschauen Foto: Stephan Breuckmann

Dabei traten die Horneburger zu Beginn stark auf - doch vergaben schon in den ersten 15 Minuten „vier Tausendprozentige“, wie es Trainer Michael Blum nach dem Spiel treffend beschrieb. Zwei davon hat sich Marc Möllenbrink zuzuschreiben: erst schoss er vier Meter frei vor dem Tor direkt auf Torwart Yasin Ermis (6.), zwei Minuten später überlegte er in guter Schussposition zu lange. Später jedoch war er es, der Isa Gülsen beim Treffer zum 1:0 in Szene setzte (22.). Zuvor stand Wacker sehr tief und ging spät in die Zweikämpfe. Doch der SVH wurde zunehmend unkonzentrierter, sodass auch die Gäste zu einzelnen Chancen kamen. So auch kurz nach der Horneburger Führung Olcay Yilmaz, der eine Flanke von Tolga Hamarat zum 1:1 verwandelte (26.). Durch den Treffer ermutigt griff die SU nun deutlich früher an.

Einen formschönen Seitfallzieher präsentierte knapp vor der Halbzeit Adel Shah Fakhri und hämmerte das Spielgerät damit unhaltbar zum 1:2 ins Netz (39.).

Kurz nach der Pause stand Gülsen erneut goldrichtig für eine Flanke von Ilter Kirici und stellte somit wieder den Ausgleich zum 2:2 her (48.). Nur zwei Minuten später brachte Burak Korkmaz nach einem Alleingang den Gästen die erneute Führung (50.).

Nach einem knapp verzogenen Fernschuss von Dennis Wagner entschied Schiedsrichter Dieter Barth auf Handelfmeter für Horneburg. Diesen verwandelte Tobias Guse zum 3:3 (55.). Im direkten Anschluss traf Möllenbrink nach einer Freistoßflanke per Kopf - Barth entschied jedoch auf Abseits. In der 63. Minute versuchte es Martin Tegtmeier mit einem direkten Freistoß ins Eck. Ermis konnte den Ball nicht festhalten, den Nachschuss setzte Gülsen aber an den Außenpfosten.

Nach einem SVH-Einwurf mit Ballverlust war es erneut Korkmaz – wieder im Alleingang – der die Gäste zum 3:4-Sieg schoss (65.). Trotz drei weiterer guter Chancen durch Möllenbrink und Gülsen musste sich der SVH geschlagen geben. Gülsen köpfte kurz vor dem Schlusspfiff noch einmal knapp über die Latte.

„Wenn man nach einer Viertelstunde schon 4:0 führen kann, darf es nach 20 Minuten nicht 1:1 stehen“, so Blum. Im Spiel musste er auch auf einige Stammkräfte – wie dem gelbgesperrten Dennis Rohde, der vom Rand aus zusah – verzichten.

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