SV Horneburg nach Elfmeterschießen weiter

Der SV Horneburg hat das Ticket für die nächste Runde im Kreispokal gelöst. Mit 6:5 (0:0) setzte sich das Team von Michael Blum nach Elfmeterschießen gegen die PSV Recklinghausen durch.


Bericht der Dattelner Morgenpost. Mit seinem Treffer zum 2:2 brachte Serif Sahin die Horneburger in die Verlängerung. Foto: Peter Koopmann

In der ersten Hälfte hatten die Gäste vom Landwehrring alles unter Kontrolle. Die Belohnung dafür blieb allerdings aus. Nachdem die Seiten gewechselt waren, riss auf einmal der Faden bei den Horneburgern. Die Kreisstädter griffen jetzt früher an als noch vor der Pause, was der Blum-Elf Probleme bereitete. Dennoch war es der SVH, der das 1:0 erzielte. Genauer gesagt war es Martin Tegtmeier, der nach einer Kombination mit Tobias Bier und Isa Gülsen den Ball aus zwölf Metern am Recklinghäuser Torhüter vorbeischob (66.).

Das 2:0 hatte wenig später Bier auf dem Fuß. Sein Distanzschuss aus 18 Metern landete jedoch am Lattenkreuz (75.). Durch eine Unachtsamkeit in der Abwehr kassierte Horneburg kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit den 1:1-Ausgleich (88.).

Drei Minuten war die Verlängerung alt, da gingen die Gastgeber erstmals in Führung - 2:1 (90.+3). Serif Sahin egalisierte kurz darauf zum 2:2 (90.+11). Die besseren Nerven im alles entscheidenden Elfmeterschießen hatten dann die Horneburger, die mit 4:3 am Ende die Nase vorn hatten.

„Es war kein schöner Sieg, aber Hauptsache wir sind weiter“, hakte Blum die Partie hinterher schnell ab.


In der nächsten Runde wartet mit Victoria Heiden ein Westfalenligist auf die Horneburger, so Rolf Buddaeus.

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