Stadtmeisterschaft: SVH schlägt DJK Eintracht Datteln

Schoss den Siegtreffer gegen die DJK, Metin Sahin (Foto: Dirk Hantrop)
Schoss den Siegtreffer gegen die DJK, Metin Sahin (Foto: Dirk Hantrop)

Mit 1:0 schlug B-Kreisligist SV Horneburg den Bezirksligisten DJK Eintracht Datteln. (Bericht der DMP)


Am Ende war der Sieg nicht einmal unverdient, denn man merkte den Horneburgern an, dass sie trainingsmäßig schon ein Stückchen weiter sind als die Eintrachtler. DJK-Trainer Stefan Blank hatte sein Hauptaugenmerk in den ersten Trainingswochen vor allem auf die Ausdauer gelegt. Die Auftaktpartie der Dattelner Fußball-Stadtmeisterschaft war das allererste Testspiel für seine Mannschaft. Die Horneburger ihrerseits hatten schon drei (mit drei Siegen) hinter sich gebracht. So bestimmte die Elf des Ausrichters in der ersten Hälfte des über zweimal 30 Minuten dauernden Spiels zwar die Partie, doch es lief nur wenig rund. „Unser Tempo war einfach zu niedrig“, kritisierte Blank nachher. Horneburg stand tief, ließ die Eintrachtler kommen. Die wiederum rückten bei eigenem Ballbesitz sehr weit nach vorne, positionierten ihre Abwehrkette direkt hinter der Mittellinie. Gefährlich wurde es dann, wenn irgendjemand nicht aufpasste und der SVH kontern konnte. So wie in der 20. Minute, als Metin Sahin einen Aussetzer der Eintracht-Hintermannschaft zum 0:1 nutzte.


Nach dem Seitenwechsel zogen die Platzherren das Tempo ordentlich an. Es war zwar nicht alles Gold was nun glänzte, aber spielerisch sah es nun wesentlich besser aus als noch während der ersten 30 Minuten. So kam die Eintracht auch zu Möglichkeiten, konnte sie aber entweder nicht nutzen oder scheiterte an Martin Tegtmeier, der wieder zwischen den Pfosten stand. Auf der Gegenseite standen immer wieder die blitzschnell vorgetragen Konter der Horneburger, doch auch sie blieben in der restlichen Spielzeit ohne Erfolg.

„Kämpferisch bin ich sehr zufrieden“, lobte Horneburgs Trainer Michael Blum nachher seine Mannschaft, „spielerisch können wir mit einem Bezirksligisten natürlich nicht mithalten.“ Nicht unzufrieden war auch Stefan Blank: „Körperlich sind wir gut dabei. Man hat gesehen, dass wir noch in der Findungsphase sind.“

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