Viel Lob für SV Horneburg nach dem Benefizspiel

Der Tenor war einhellig: Alle hatten ihren Spaß. Auch die Altherren-Auswahl des SV Horneburg, die am Freitagabend das Benefizspiel gegen das Team „Brambach & Friends“ mit 3:8 verlor. Mit dem Schlusspfiff war der Auftritt der Promis um Schauspieler Martin Brambach und dem ehemaligen Schalker „Eurofighter“ Ingo Anderbrügge aber noch nicht vorbei.

Die Mannschaften: Foto Dirk Schüpphaus

„Sie haben sich noch unter die Zuschauer gemischt und waren ganz volksnah“, freute sich Horneburgs Jugendvorstand Albert Guse, dessen Abteilung das Benefizspiel organisiert hatte, „sie haben sich in unserem Dorf sehr wohlgefühlt.“ Die beste Nachricht erfuhr er aber noch am Abend: „Ingo und sein Team möchten im nächsten Jahr wieder ein Spiel bei uns bestreiten.“ Das ist sicherlich auch ein Tribut an die gute Organisation der Horneburger Jugendabteilung. „Es ist toll, dass der Verein so etwas auf die Beine gestellt hat“, lobte Anderbrügge direkt nach der Partie, „es ist nicht einfach für einen kleinen Klub, solch ein Spiel zu organisieren. Der SV hat das sehr gut gemacht.“ 250 zahlende Zuschauer zählten die Horneburger. „Bei besserem Wetter wären sicherlich noch ein paar Leute mehr gekommen“, bedauerte Schauspieler Martin Brambach, der als Rechtsaußen neben ehemaligen Bundes- oder Nationalspielern wie Anderbrügge, Christian Schreier oder Peter Peschel keine schlechte Figur machte. Das Tor der Prominenten-Auswahl hütete im übrigen Lukas Raeder, der erst vor der Saison vom FC Bayern München zum portugiesischen Erstligisten Vitória Setúbal gewechselt war. Auf seine Leistung angesprochen, gab sich der in Recklinghausen lebende Schauspieler Brambach ganz bescheiden: „Ich hatte große Freude an der Partie und hatte gute Mitspieler, die mich haben gut aussehen lassen.“ Auch sein Dank galt dem SV Horneburg und den Zuschauern: „Ich finde es toll, dass für den guten Zweck so viele Leute gekommen sind.“ Der gute Zweck, das ist der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Recklinghausen, dessen Schirmherr Martin Brambach ist. Der Dienst begleitet Kinder und Jugendliche mit einer lebensverkürzenden Erkrankung und deren Familien auch über den Tod hinaus. Welche Summe übergeben werden kann, wusste Guse noch nicht zu sagen, denn neben den Eintrittsgeldern kamen noch weitere Einnahmen und Spenden zusammen, die erst noch gezählt werden müssen.

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