Horneburg kann trotz 8:0 nicht überzeugen

PSV Recklinghausen II : SV Horneburg  0:8  (0:5)

Bericht der DMP

 

Merten schirm in dieser Situation den Ball gekonnt gegen seinen Gegenspieler ab. Foto: Dirk Hantrop

Dass eine Mannschaft mit 8:0 (5:0) gewinnt und ihr Trainer anschließend nicht zufrieden ist, kommt selten vor, es kommt aber vor. So geschehen gestern beim SV Horneburg. „Der PSV Recklinghausen II war schlecht, aber wir waren auch nicht viel besser“, knurrte Horneburgs Coach Michael Blum nach dem Abpfiff – und hatte damit recht. „Nach fünf Niederlagen in Serie hätte ich mehr Engagement erwartet“, fuhr er fort.


Hätte seine Mannschaft mehr Engagement gezeigt, wäre der Tabellenletzte wahrscheinlich zweistellig untergegangen. Doch besonders in der Schlussphase, als die Gäste zaubern wollten, vergaßen sie darüber das Toreschießen.


Den Torreigen eröffnete Martin Tegtmeier in der 9. Minute mit einem verwandelten Foulelfmeter, nachdem Nils Schneider Dennis Rohde von den Beinen geholt hatte. Nach einer halben Stunde ließ Tobias Guse das 0:2 folgen. Dann lebte Sedat Kilicarslan auf. Per Hattrick (33., 34., 41.) stellte er den 0:5-Pausenstand her. Von der Offensive der Hausherren hatte man bis dahin gar nichts gesehen.

Auch nach dem Seitenwechsel beherrschte Horneburg die Szenerie. Noch einmal Guse (54.), Kilicarslan mit seinem vierten Treffer (80.) und Isa Gülsen (87.) stellten dann den 0:8-Endstand gegen völlig überforderte Recklinghäuser her. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass in der zweiten Hälfte SV-Schlussmann Sebastian Kerkhoff einen Schuss abwehren musste.


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