Ahsen zum dritten Mal hintereinander Hallenmeister

Foto: Peter Koopmann / DMP
Foto: Peter Koopmann / DMP

Aller guten Dinge sind drei. So rechnete der SV Borussia Ahsen und sicherte sich gestern in der Sporthalle des Berufskollegs Ostvest zum dritten Mal hintereinander den Titel des Hallenfußball-Stadtmeisters. In einem emotionalen Finale schlugen die Borussen den Bezirksliga-Rivalen DJK Eintracht Datteln erst nach Verlängerung mit 6:5. Nach der regulären Spielzeit hatte es 4:4 gestanden. Bericht der DMP

In der etwas schwächeren Vorrundengruppe II dominierte die Eintracht von Turnierbeginn an. Zwar musste die Mannschaft des neuen Trainers Stefan Blank im Auftaktspiel gegen Kültürspor einen 0:1-Halbzeitstand hinnehmen, entschied die Partie dann aber souverän mit 5:2 für sich. Auch im zweiten Gruppenspiel stellte der SV Horneburg keine ernsthafte Herausforderung dar. Zwar gingen die Horneburger durch einen von Martin Tegtmeier verwandelten Neunmeter mit 0:1 in Front, doch schon bis zum Seitenwechsel führte die Eintracht mit 3:2, zog in der zweiten Hälfte das Tempo an und feierte einen 6:2-Erfolg. Zuvor hatte Horneburg Kültürspor mit 5:2 bezwungen. Zu einem Kuriosum kam es in der Vorrundengruppe I, denn alle Teams lagen vor den Halbfinalspielen gleichauf. Sowohl SW Meckinghoven über Borussia Ahsen als auch Germania Datteln über Meckinghoven und Ahsen gegen Germania feierten 4:2-Siege. So musste im Neunmeterschießen Jeder gegen Jeden ran. Dabei trennten sich Ahsen und Meckinghoven 4:4, Meckinghoven und die SF Germania 3:3. Anschließend traf Ahsen fünfmal gegen die Germania, die mit ihrem zweiten Schuss schon am Borussen-Keeper Felix Weishaupt gescheitert waren. Somit standen die Halbfinals fest: In denen fertigte Ahsen nach einem 4:0-Halbzeitstand den SV Horneburg mit 6:0 ab. Ganz dicke kam es anschließend für SW Meckinghoven: Die Schwarz-weißen kassierten gegen die Eintracht gleich acht Gegentreffer – schossen dafür aber auch zwei. Eng wurde es in der Begegnung um Platz fünf. Hier führten die Germanen zur Pause schon mit 3:1 gegen Kültürspor, doch dann wurde es noch einmal knapp: In der 16. Minute der insgesamt 20 zu spielenden Minuten glichen die Türken aus. Erst fünf Sekunden vor der Schlusssirene erzielten die Germanen den Siegtreffer. Knapp war es auch im anschließenden Spiel um den dritten Platz, in dem sich Horneburg und Meckinghoven gegenüberstanden. Dabei hatte nach zehn Minuten schon alles nach einem klaren Erfolg für die Schwarz-Weißen ausgesehen, denn da führten sie schon mit 4:1. Mit der Halbzeitsirene kam Horneburg noch auf 4:2 heran, Metin Sahin (17.) verkürzte sogar auf 4:3, doch am Ende setzten sich die Meckinghover mit 5:4 durch. Das Finale bot alles, was sich die Besucher erwartet hatten. Spielfreude, Leidenschaft und Kampf. Patrick Dinnus schoss die Ahsener in Front (2.), doch quasi im Gegenzug glich Mathias Twiling aus. Sechs Minuten waren gespielt, als Eintrachts Erhan Ayan eine zweiminütige Strafe antreten musste. Diese Überzahl nutzte Kevin Przybylski und brachte Ahsen wieder mit 2:1 in Front. Eine Minute später glückte ihm sogar der Treffer zum 3:1. Doch Mathias Twiling in der 10. und in der 14. Minute sorgte für den Ausgleich. Eine Minute später musste Eintrachts Stefan Besemann für zwei Minuten auf die Bank. Patrick Dinnus brachte die Borussen wieder in Front (17.), eine Minute später glich Maurice Wichert aus. 4:4 hieß es auch nach 20 Minuten. So ging es in die zehnminütige Verlängerung, in der die Ahsener den besseren Sart erwischten, denn Tobias Büning und Yusuf Demir erhöhten innerhalb der ersten drei Minuten auf 6:4. In der 27. Minute gelang Dominic Schenkel nur noch der Anschlusstreffer. Mit diesem 6:5-Sieg nach Verlängerung feierten die Ahsener ihre Titelverteidigung.

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