Senioren-Stadtmeisterschaft nach neuen Futsal-Regeln

So war es bei der letzten Hallen-Stadtmeisterschaft: Der SV Borussia Ahsen sicherte sich Titel und Pokal. Foto: Andre Hilgers
So war es bei der letzten Hallen-Stadtmeisterschaft: Der SV Borussia Ahsen sicherte sich Titel und Pokal. Foto: Andre Hilgers

Bericht der Dattelner Morgenpost


Alle Fragen sind geklärt: Am 11. Januar richtet der SV Horneburg die Fußball-Hallenstadtmeisterschaft der Senioren aus. Die wird in der Halle des Berufskollegs ausgetragen, die Gruppen sind ausgelost. Und: Die Stadtmeisterschaft findet nach den neuen Futsal-Regeln statt. 


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Hierzu gab es am Rande der Auslosung am Dienstagabend im Horneburger Vereinsheim keine Diskussionen. „Wir haben uns auch darauf geeinigt“, so SVH-Geschäftsführer Felix Wutschka, „dass wir mit dem neuen sprungreduzierten Ball spielen werden.“ Der ist eigentlich Pflicht. Nur in diesem Winter gilt noch: Es kann auch ein Lederball sein, der muss aber gesponsert sein. „Der Fußballkreis bietet an, dass man von dort Futsal-Bälle ausleihen kann“, so Wutschka weiter, „dieses Angebot werden wir wahrnehmen.“

Der DFB hat die Regeländerungen verbindlich für diese Hallensaison eingeführt.

Was sich jetzt unter anderem für die Organisatoren, Spieler und Schiedsrichter verändern wird ?

• Ist der Ball im Aus, wird er nun eingekickt, nicht mehr eingerollt. Das muss innerhalb von vier Sekunden passieren. Sonst gibt es „Einkick“ für den Gegner. Hält sich ein Spieler bei einem Eckstoß zu lange auf, gibt es Torabwurf. Bei einem verzögerten Freistoß gibt es Freistoß für den Gegner. Und beim Abstoß, der nicht innerhalb von vier Sekunden ausgeführt wurde, gibt es Freistoß auf der Torraumlinie für den Gegner.

• Wird der Ball eingekickt, muss der Gegenspieler mindestens fünf Meter entfernt stehen. Das gilt auch bei Frei- und Eckstößen.

• Grätschen bleibt nicht ohne Folgen: Denn dann gibt’s Freistoß für den Gegner.

• Der letzten Spielminute kommt eine besondere Bedeutung zu. Hier muss der Zeitnehmer besonders auf der Hut sein. Ist der Ball im Aus, geht er an die Decke oder landet zwischen den Zuschauern, muss die Zeit angehalten werden.

Wutschka sieht sich und seine Mitstreiter von den anderen Klubs gut gerüstet für die Veränderungen: „Der Kreis hat die neuen Regeln in vielen verschiedenen Dokumenten zusammengefasst und vorgestellt. Jeder hatte Zeit genug, sich damit zu befassen.“

Die graue Theorie mit dem Studium ist der eine Aspekt. Viel wichtiger wird es jetzt sein zu beobachten, wie viel Spaß es den Spielern macht, unter den neuen Bedingungen in der Halle zu kicken. „Besonders an den neuen Ball wird man sich gewöhnen müssen“, glaubt Wutschka.

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