Stillstand in Horneburg - Sportler in Nöten 

Ein Sanierungsfall: Horneburgs gesperrte Sporthalle.
Ein Sanierungsfall: Horneburgs gesperrte Sporthalle.

Bericht der DMP >> Seit mehr als einem Jahr ist die Horneburger Sporthalle wegen eines Dachschadens geschlossen. Ein Riesenproblem, klagen Vereine. Jetzt hat der SV Horneburg der Stadtverwaltung ein neues Finanzierungsangebot vorgelegt.Dabei geht es nicht um die Finanzierung der nötigen Reparaturen, die mit rund 200.000 Euro veranschlagt worden sind. Diese Kosten würden aus der Stadtkasse beglichen. Doch zuvor will die Verwaltung geklärt wissen, wer künftig für die Betriebskosten aufkommt – pro Jahr bis zu 9.800 Euro, heißt es. Felix Wutschka, Geschäftsführer des SV Horneburg, hat Bürgermeister André Dora jetzt folgenden Vorschlag unterbreitet: Der SVH zahlt eine jährliche Pacht von 3.000 Euro und entlastet die Stadt zusätzlich um „mindestens 8.300 Euro“, indem Vereinsmitglieder ehrenamtlich Hallenreinigung und kleinere Reparaturen übernehmen. So spare die Stadt Kosten für Hausmeister und Putzkolonne. Der Hausmeistereinsatz in Horneburg habe die Stadt bislang pro Jahr ca. 3.200 Euro, die Reinigung ca. 5.100 Euro gekostet, rechnet Wutschka vor. Und: „Weitere Einsparungen im städtischen Haushalt bis zu 3.600 Euro werden sich im Hallenmanagement der Verwaltung ergeben.“ Denn auch die Weitervermietung an Sportgruppen anderer Vereine, u.a. an den Horneburger Tischtennis-Club, bietet der SVH als ehrenamtliche Leistung an. Stadtsprecher Dirk Lehmanski sagt auf Nachfrage unserer Zeitung, das Angebot des SVH werde geprüft. Wie lange das dauern wird, sagt er nicht.

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