Am Ende noch Glück gehabt

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SV Horneburg : Borussia Ahsen  4:4  (1:0)

Bericht der DMP

Nach 70 Minuten schien der Kuchen gegessen zu sein: Der SV Horneburg führte im Derby gegen SV Borussia Ahsen II mit 3:1. Nicht viel deutete darauf hin, dass es noch einmal spannend werden könnte. Doch es wurde. Und am Ende mussten die Horneburger froh sein, dass sie noch ein 4:4 (1:0) retteten.


>> Mit vereinten Kräften. Metin Sahin (links) und Serif Sahin (rechts) erobern den Ball. Foto: Dirk Hantrop 

Die erste Spielhälfte gehörte den Platzherren. Und sie verbuchten auch die weitaus besseren Chancen. Sedat Kilicarslan (15.) und Marvin Peterlin (20.) scheiterten an Ahsens Schlussmann Felix Weishaupt, Kilicarslan traf in der 25. Minute erst den Pfosten, dann Weishaupt, ehe Peterlin in der 28. Minute zur völlig verdienten 1:0-Führung für die Hausherren traf. Von der Ahsener Offensive war bis zur Pause nichts zu sehen.

„Einige hatten wohl schon gedacht, mit 14 Punkten sei man gerettet und sind dementsprechend ins Spiel gegangen“, monierte Ahsens Trainer Martin Weinhold und „nordete“ seine Kicker in der Pause erst einmal ein.
In der Tat zeigte Borussia nach dem Seitenwechsel mehr, doch der nächste Treffer fiel auf der Gegenseite: Serif Sahin traf zum 2:0 (56.). Marcel Melis hielt mit dem 2:1 (67.) seine Farben weiter im Spiel, doch Peterlin stellte eine Minute später den alten Abstand wieder her. Nun aber verloren die Hausherren völlig ihre Ordnung, Ahsen wurde immer gefährlicher, traf durch Melis zum 3:2 (73.) und Tobias Löhr zum Ausgleich (81.).

In der Schlussphase wurde es dann richtig „heiß“: Schiedsrichter Theodor Sonnenfeld ließ ordentlich nachspielen. Und die Zeit nutzten beide Teams: In der 90.+2. Minute schob Etienne Wunder das Leder zum 3:4 ins Netz. Drei Minuten später setzte sich Martin Tegtmeier sehr rustikal ein und erzielte den 4:4-Endstand.

„Wir hätten in der 1. Hälfte den Sack zumachen müssen“, ärgerte sich Horneburgs Trainer Michael Blum, „mit dem Ausgleich haben wir sogar noch Glück gehabt.“

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