Im Derby der Kreisliga B gab es keinen Sieger

DjK Eintracht Datteln II : SV Horneburg 3:3  (1:2)

Bericht der Dattelner Morgenpost

 

Geblockt: Eintrachts Tobias Meurer (v.) stoppt den Horneburger Sedat Kilicarslan. Foto: Peter KoopmannFoto: Peter Koopmann

Ein ausgeglichenes Spiel, die nahezu gleiche Anzahl an Tormöglichkeiten, demnach ein gerechtes Ergebnis: 3:3 (1:2) trennten sich im Lokalderby die B-Kreisligisten DJK Eintracht Datteln II und der SV Horneburg.


Dennoch war keiner der beiden Trainer mit der Punkteteilung zufrieden. „Für uns ist es ärgerlich“, sagte Klaus Reichardt, der gemeinsam mit Andreas Künzel und Sebastian Fürcho die Eintracht betreut, „wir wollten unbedingt dreifach punkten. Von unseren zahlreichen guten Chancen haben wir zu wenige verwertet.“
„Beide Seiten haben die Geschenke des Gegners dankbar angenommen“, zeigte sich Horneburgs Coach Michaael Blum enttäuscht. „Ich bin nicht zufrieden, weil wir wieder zu viele leichte Fehler gemacht haben.“


Einer dieser Fehler führte in der 16. Minute zur 1:0-Führung der Hausherren. Völlig kopflos agierte die Horneburger Hintermannschaft, spielte den Ball quer statt eindeutig zu klären. So landete das Leder bei Florian Yavuz, der Daniel Kunath bediente. Der köpfte zum 1:0 ein. Lange durften sich die Gastgeber nicht über die Führung freuen: Marvin Peterlin stand in der 20. Minute bei Sedat Kilicarslans Hereingabe völlig frei und glich aus. Per Foulelfmeter erhöhte Martin Tegtmeier nur zwei Minuten später auf 1:2. Die Platzherren hatten vor der Pause noch Möglichkeiten zum Ausgleich. Doch Kunath per Freistoß (21.) und Yavuz (40.) verfehlten ihr Ziel knapp, Stefan Besemann scheiterte an Horneburgs Keeper Christoph Küpper (29.).

Die zweite Hälfte begann mit einer Schrecksekunde für die Gäste: Der nach der Pause eingewechselte Sergej Emeljanow foulte Ignacio Arenaza Borja, Schiedsrichter Bruno Otta aus Herten entschied auf Elfmeter. Doch zum Leidwesen der Eintracht schoss Manuel Meeßen vorbei (47.). Besser machte es Kunath vier Minuten später. Einen Freistoß aus 18 Metern schlenzte er um die Mauer herum zum 2:2-Ausgleich in die Maschen. Die Eintracht wurde nun gefährlicher, doch es dauerte bis zur 71. Minute, ehe sie wieder in Führung gehen konnte: Nach Vorarbeit von Hidayet Ulupinar traf Meeßen zum 3:2.


Von nun an drückten wieder die Gäste, hatten Pech, dass ein Treffer wegen Abseitsstellung nicht anerkannt wurde (78.), und schafften dann doch noch den Ausgleich. In der 87. Minute traf Marvin Peterlin nach einem Freistoß per Kopf. „Da haben wir schlecht gestanden“, ärgerte sich Klaus Reichardt nachher.

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